Oberschenkelstraffung, Beinstraffung und Oberarmstraffung

Oberarm- und Oberschenkelstraffung

Die Oberschenkelstraffung ist ein Eingriff, den meist Patienten in Anspruch nehmen, die eine deutliche Gewichtsreduktion erreicht haben. Das verbesserte physische Wohlbefinden wird dann oft von überschüssiger schlaffer Haut und Restfettdepots, insbesondere an den Oberschenkel-Innenseiten, in den Schatten gestellt.
Aber auch Menschen mit vorgealterter Haut, die mit der Situation am Oberschenkel unzufrieden sind, sehen eine Verbesserungsmöglichkeit oft nur durch eine Oberschenkelstraffung.


Die Oberschenkelstraffung wird in aller Regel unter Vollnarkose durchgeführt. Ein stationärer Aufenthalt von wenigstens einer Nacht ist vernünftig. Bei der Nachbehandlung der Oberschenkelstraffung ist einer der wichtigsten Faktoren, die Immobilisation, d.h. die Reduktion der Bewegung in den Hüften. Das Rauchen sollte ca. 10-14 Tage vor und nach der Operation komplett eingestellt werden, da sonst insbesondere bei einer größeren Oberschenkelkorrektur Haut- und Weichteilschäden aufgrund von Durchblutungsstörungen auftreten können.
Nach der Operation bleiben zwar Narben, aber es ist dies der einzige Weg, der bei Vorliegen des beschriebenen örtlichen Befundes zu einer Neuformierung der Figur in die gewünschten Formen führt. Die Narben verblassen mit der Zeit und sind weniger auffällig.
Die Fäden sind selbstauflösbar.
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Hinweise vor der Operation

  • Nach der Beratung durch den plastischen Chirurgen kann der Operationstermin festgelegt werden.
  • Nach der Erstattung der Anzahlung ist der Operationstermin beiderseits verbindlich, der Restbetrag ist am Tag vor dem Operationstag bar in EUR oder CZK zu zahlen.
  • Ab 4 Wochen vor der Operation ist es verboten Medikamente sich zu nehmen, die Azetylsalizylsäure enthalten (Azylpirin, Anopyrin, Aspirin, Aspro, Alnagon, Azylkoffein, Defibrin, Mironal...).
  • 3 Wochen vor der Operation sollte keine akute Krankheit(wie z.B. Virose, Erklärung...) auftreten.
  • 8 Stunden vor der Operation darf man nicht essen, trinken oder rauchen. Zur Operationszeit soll man gebadet, mit gewaschenem Haar und ungeschminkt erscheinen.
  • Keinen Schmuck (auch keine Ohrringe) mitnehmen.
  • Der Patient bleibt bis zur Stabilisierung seines Gesundheitszustandes in der Klinik, wo der Eingriff durchgeführt wurde. Er wird am nachfolgenden Morgen entlassen, mit elastischer Wäsche,die im Operationspreis inbegriffen ist.
  • Wir empfehlen dem Patienten, sich eine Begleitperson zu organisieren, wenn er die Klinik verlässt.

Operation und postoperativer Verlauf

Zuerst führt der Chirurg eine gründliche Messung sowie Aufzeichnung des Umfangs der zu entfernenden Haut durch. Diese Operation erfolgt unter Vollnarkose und eine wichtige Voraussetzung für deren Durchführung ist ein dem Umfang dieser Operation entsprechender guter Gesundheitszustand.
Mit Hilfe von Schnitten werden die überschüssige schlaffe Haut und auch das überschüssige Fettgewebe beseitigt. Die Schnitte werden so geführt, dass die Endnarben in den natürlichen Falten in der Leiste liegen und in der Falte unterhalb des Gesäßes fortgeführt sind. Nach der Beseitigung der Wülste an den Innenseiten der Oberarme befindet sich die Narbe entlang des Oberarms an dessen Unterseite, manchmal auch bogenartig an der Grenze der Behaarung in den Achselhöhlen.


Nach der Beseitigung übermäßigen Gewebes wird die umliegende Haut in ausreichendem Umfang freipräpariert, damit die Ränder der Wunde frei aneinander liegen und die Wunde in mehreren Schichten genäht werden kann. Die Operation endet durch das Anlegen einer Kompresse in Form eines elastischen Verbands oder spezieller elastischer Überzüge.
Diese Kompression ist für ein perfektes gleichmäßiges Anheilen der freigesetzten Haut an deren Unterlage unbedingt erforderlich.
Der Patient bleibt 1 Tag in der Klinik.


Die Fäden sind selbstaufslösend, lösen sich in 4 – 6 Wochen selbst auf. Bei Nichteinhaltung der Ruhe kann es zu größeren Anschwellungen, Fieber und Schmerzen kommen. Falls größere Schmerzen, große Anschwellungen und Fieber über 38°C auftreten, sollte die Patientin umgehend zur Kontrolle bei ihrem Chirurgen erscheinen.
Die elastische Kompression in Form eines Verbands oder Überzugs ist solange beizubehalten, wie dies der örtliche Befund verlangt bzw. der plastische Chirurg für richtig erachtet – in der Regel sind es 2 Wochen an den Oberarmen und 2-4 Wochen an den Beinen.
Das positive Ergebnis der Operation und die beiderseitige Zufriedenheit ist sowohl im Interesse des Patienten als auch des Chirurgen. Eine notwendige Voraussetzung ist deshalb das Vertrauen ineinander und in die Zusammenarbeit.

PFLEGE

KLINIKAUFENTHALT : bis 1 Tag
AUFENTHALT IN PRAG NACH DER OPERATION: 4 - 5 Tage
ARBEITSUNFÄHIGKEIT: 2 Wochen
SPORTVERBOT: 2 Monate

Autofahren ist 14 Tage nach der Operation nicht möglich.


Jeder Patient bekommt bei der Abfahrt von uns ein kleines Päckchen mit allen notwendigen Sachen für die postoperative Pflege (Wattestäbchen, Pflaster, Desinfektion, Medikamente usw.)
Notfalldienst – der Arzt steht Ihnen 24 Stunden zur Verfügung, wohnt 5 Minuten von der Klinik entfernt. Die Krankenschwester steht Ihnen auch jeden Tag von 9 Uhr bis 17 Uhr zur Verfügung. Bis zur Abfahrt wird der Patient jeden Tag vom Arzt kontrolliert und der Verband wird auch regelmäßig gewechselt. Für Patienten, die ohne Begleitung kommen, können wir am darauffolgenden Tag ein Mittagessen organisieren.

WAS IST IM PREIS DER OPERATION BEINHALTET

• Transport Flughafen - Laderma Klinik hin und zurück
• Persönliche Beratung durch plastischen Chirurgen
• Die eigentliche Operation unter Vollnarkose
• 24 Stunden Klinikaufenthalt
• Alle Medikamente, Verbandsmaterial vor wie auch nach der Operation
• Kompressionswäsche
• Komplettbehandlung nach der Operation (Beratungen, Verbandwechsel, Kontrollen)

 

 

Die Ergebnisse der Operation können bei jedem Patient unterschiedlich sein, das hier präsentierte Ergebnis kann nicht garantiert werden.