Nasenkorrektur, Nasenoperation

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Die Nasenplastik gehört zu den anspruchsvollsten  Eingriffen der plastischen Chirurgie. Da die Nase das Zentrum des Gesichtes ist, wird sie nicht nur vom Patienten, sondern auch von seiner Umgebung genau wahrgenommen. Deshalb ist jede Änderung ihrer Form und Größe auch eine Änderung des Gesichtes und dadurch auch der ganzen Persönlichkeit.

Der Eingriff regelt und verbessert  oft auch Funktionen der Nase (z. B.: Erleichterung des Atmens). Außerdem hat diese plastische Operation auch einen großen ästhetischen und psychischen Effekt, denn sie befreit den Patienten von seinen Komplexen.

Der erste und wichtigste Schritt vor der endgültigen Entscheidung zum Eingriff ist die persönliche Beratung von unseren Chirurgen. Es ist sehr wichtig, die Probleme zu besprechen, den Patienten zur Operation zu motivieren und, wenn notwendig, ihm auf seine Fragen Antworten zu geben.

Jeder Patient verlangt eine andere Behandlung und diese bekommen Sie  von uns. Ein guter Gesundheitszustand ist natürlich die wichtigste Voraussetzung für diesen Eingriff. Außerdem sollte der Patient nicht mehr in der Pubertäts- und Wachstumsphase (Mädchen ab ca. 16-17 Jahre und Jungen ab 18 Jahre) sein, darf aber auch nicht älter als 40 Jahre sein. Man geht nämlich davon aus, dass in diesem Alter die Heilung schneller vor sich geht und dass vor allem das Gewebe elastischer und anpassungsfähiger ist. 

Der Eingriff ist nur die erste Phase, die der Chirurg beeinflussen kann. Er muss fehlerlos verlaufen, damit der ganze Prozess erfolgreich abläuft. Die zweite Phase ist die Heilung. Diese wird vom Chirurgen nur indirekt durch seine Ratschläge beeinflusst. In dieser Zeit hängt das meiste von der Zusammenarbeit mit dem Patienten ab. Diese Phase dauert sehr lange. Außerdem ist der Verlauf dieser Phase sehr unterschiedlich. Darum kann man den Erfolg (oder Misserfolg) erst nach 2-3 Monaten sehen, bzw. abschätzen. Die Stabilisierung hingegen dauert ca. 1 Jahr.

Auch nach einer problemlos verlaufenen Operation und nach einer, vom Patienten unterstützten, Nachoperationszeit kann die Narbenheilung im weichen Gewebe der Nase den gewünschten Erfolg negativ (aber auch positiv) beeinflussen. Solche Komplikationen treten nicht oft auf. Außerdem kann man im schlimmsten Fall nach der Gewebestabilisierung eine Operation zur Korrektur durchführen.

Hinweise vor der Nasen-OP

  • Nach der Beratung mit dem plastischen Chirurgen erfolgt eine Untersuchung, nachdem der Operationstermin festgelegt werden kann.
  • Nach der Erstattung der Anzahlung ist der Operationstermin beiderseits verbindlich, der Restbetrag ist am Operationstag zu zahlen.
  • Ab 4 Wochen vor der Operation ist es verboten Medikamente zu sich zu nehmen, die Azetylsalizysäure enthalten (Aspirin, Aspro, Alnagon, Mironal, usw.)
  • 3 Wochen vor der Operation sollte keine akute Krankheit (wie z. B.: Virose, Erkältung usw.) auftreten.
  • 6 Stunden vor der Operation darf nicht gegessen, getrunken oder geraucht werden. Zur Operationszeit sollte man gebadet, mit gewaschenem Haar und ungeschminkt erscheinen.
  • Der Patient bleibt in unserer Klinik bis zur Stabilisierung seines Gesundheitszustandes und wird am darauffolgenden Morgen mit einem frischen Verband entlassen.
  • Wir empfehlen dem Patienten, sich eine Begleitperson zu organisieren, wenn er die Klinik verlässt. Ebenso, wenn er 4 - 5 Tage nach dem Eingriff zur Kontrolle kommt und auch zum Aufsuchen der Klinik bei eventuellen Komplikationen.
  • Einen längeren Aufenthalt in unserer Klinik kann man eventuell verabreden, bei Patienten von weiter her ist der Aufenthalt ab dem Nachmittag vor der Operation möglich.

Ablauf der Nasenoperation und die Nachoperationszeit

Der Eingriff wird in Vollnarkose durchgeführt. Die Nasenplastik wird von innen durchgeführt, damit keine von außen sichtbaren Narben entstehen. Bei diesem Eingriff werden die weichen Nasenteile, Knorpel und Nasenknöchelchen zuerst gelockert und danach modelliert. Die Operation wird mit einem  Pflaster, eine Schiene und Nasentampons beendet. Eine Anschwellung der Lider und farbige Unterhautunterlaufungen werden in der Nachoperationszeit behandelt.

Die Nase wird gefüllt, deswegen muss der Patient durch den Mund atmen. Da die Mundschleimhaut schneller trocken wird, ist es sehr wichtig oft und regelmäßig zu trinken. Um die Anschwellungen der Lider zu lindern wird empfohlen, kalte Umschläge anzuwenden. Nach dem Eingriff sollte der Patient 3-4 Tage ruhen. Danach werden die Nasentampons entfernt und der Patient kann wieder durch die Nase atmen. Die Nase sollte jedoch mit Watte alle 2 - 3 Stunden befeuchtet werden.
Es wäre auch empfehlenswert sich nicht die Nase zu putzen.  Zwischen dem 7. und 10. Tag (nach der Operation) wird die Schiene kontrolliert. Danach (zwischen dem 17. und 20. Tag) wird die Schiene vollkommen entfernt. Sie muss aber noch 10-14 Tage über Nacht getragen werden. Dem Patienten sollte es möglich sein, einige Tage nach der Entlassung bei Schmerzen sofort unsere Klinik aufzusuchen.

Die nächsten Kontrolltermine werden vom Arzt selbst bestimmt. Noch einige Monate nach dem Eingriff ist mit kleinen Schwellungen und Rötungen zu rechnen. In den normalen Alltag kann man erst nach Abnahme des Gipses zurückkehren. Frauen können danach auch ihrer normalen Gesichtspflege nachgehen (auch Schminken). Nach 6-8 Wochen kann der Patient auch ganz normal physisch belastet werden. 

Ein positives Ergebnis der Operation und eine beidseitige Zufriedenheit ist sowohl im Interesse des Patienten als auch in dem des Chirurgen. Eine Grundvoraussetzung ist deshalb das Vertrauen ineinander und in die Zusammenarbeit.

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