Gästebuch - OP Berichte

Brustverkleinerung OP Bericht
Meine Operation in der Laderma-Klinik in Prag liegt jetzt (Juni 2006) zwei Monate zurück, und ich würde meine Erfahrungen gerne anderen potentiellen Patientinnen mitteilen.
Vor der Operation waren meine Brüste deutlich zu groß. Sie paßten nicht nur nicht zum Rest meines Körpers, sondern verursachten auch starke Nacken- und Rückenschmerzen. Außerdem war es für mich schwer, passende Kleidung zu finden, weil ich für Ober- und Unterteil verschiedene Größen benötigte. Meine (deutsche) Krankenversicherung war nicht bereit, die Kosten für diese Operation zu übernehmen, die nach meiner Meinung und nach Meinung von Ärzten, die ich konsultierte, für mein körperliches und seelisches Wohl notwendig war. Angesichts der hohen OP-Kosten in westeuropäischen Ländern entschied ich mich für eine kostengünstigere Lösung.
Mein anfängliches Unbehagen hinsichtlich möglicher Problem bei einer Operation im Ausland schwand sehr schnell, nachdem ich auf die Website von Laderma gestoßen war und mit Dr. Èerná erstmals Kontakt per eMail aufgenommen hatte. „Aus dem Bauch heraus“ fühlte ich mich hier von Anfang an in guten Händen, und meine gesamte Erfahrung in Prag bestätigte später diesen ersten Eindruck.
Mir gefiel auch das Unterkunftsarrangement mit der Klinik, weil ich dadurch gleich das Gefühl bekam, ein vorübergehendes „Zuhause“ in Prag zu haben und nicht nur ein Hotelzimmer. Ich entschloß mich, meinen Mann und meine achtjährige Tochter mitzunehmen und zehn Tage zu bleiben. Dadurch blieb ich bis zum Entfernen des Verbandes unter medizinischer Aufsicht, ohne daß ich zu lange von meiner Familie getrennt war. Außerdem gewährte sie mir „moralische Unterstützung“. Ich kann dieses Arrangement nur weiterempfehlen, denn so wurde der Aufenthalt fast zu einem kleinen Familienurlaub. Es gefiel uns auch, wie Dr. Èerná die Familie in die postoperative Fürsorge einband und den beiden zeigte, wie sie mich versorgen konnten. Das war eine große Hilfe.
Die Operation selbst war recht umfangreich: Auf jeder Seite mußten rund 900 Gramm entfernt werden, und auch die Brustwarzen wurden verkleinert und neu positioniert. Von Körbchengröße E wurden meine Brüste auf C verkleinert. Überraschenderweise ließen die Schmerzen nach der Operation sehr schnell nach. Ich konnte sogar spazierengehen und verbrachte bereits eine Woche nach der Operation einen ganzen Tag in der Stadt. Der Heilungsprozeß schritt schnell voran, und die Nähte sind heute fast unsichtbar. Ich bin mit dem Ergebnis der Operation sehr zufrieden und freue mich, daß ich diesen Schritt gewagt habe. Auch mein hiesiger Arzt war von der hervorragenden Arbeit beeindruckt.
Die Erfahrung war insgesamt sehr positiv, nicht nur aus medizinischer, sondern auch in menschlicher Sicht. Dr. Èerná und ihre Mitarbeiter arbeiten nicht nur äußerst professionell, sondern sind auch sehr liebenswürdig und einfühlsam. Sie waren buchstäblich Tag und Nacht erreichbar (obwohl ich sie glücklicherweise nicht während der Nacht bemühen mußte). Auch Sprachprobleme gab es keine. Das Umfeld – die Stadt, die Klinik, die Wohnung – halfen mir ebenfalls, mich schnell zu erholen. Der Aufenthalt schien bis in alle Einzelheiten gut vorbereitet, sowohl in der Klinik als auch im Apartment. Diese Wohnung ist nett eingerichtet und ruhig, und in der Nähe gibt es zahlreiche Geschäfte und Restaurants. Es gibt zwar öffentliche Verkehrsmittel, doch die hübsche Prager Innenstadt kann man auch gut zu Fuß erreichen. (Wir reisten mit dem Pkw an, den wir in einer Hotelgarage neben dem Apartment unter Videoüberwachung parken konnten. Auch dies wurde von Laderma arrangiert, und das Hotelpersonal war ebenfalls sehr hilfsbereit.)
Insgesamt kann ich mich nur lobend über Dr. Èerná und ihre Mitarbeiter äußern, und ich kann die Laderma-Klinik jedem, der in der gleichen Situation ist wie ich es war, nur wärmstens empfehlen. Rückblickend kann ich mir kaum vorstellen, daß ich selbst zu einem wesentlich höheren Preis irgendwo eine bessere Behandlung gefunden hätte. Ich habe Dr. Èerná gestattet, meine Kontaktdaten (Telefonnummer und eMail-Adresse) an Interessenten weiterzugeben, die ebenfalls eine Brustverkleinerung in Erwägung ziehen und sich gerne mit mir direkt über meine Erfahrung unterhalten möchten.
Ich möchte Dr. Èerná und ihren Mitarbeitern in der Laderma-Klinik für ihre ausgezeichnete Arbeit danken und wünsche ihnen für die Zukunft alles Gute.
Mit herzlichen Grüßen,
E.G. (aus Deutschland), Juni 2006

Mein Nasen op Bericht!
Da ich noch keinen Beitrag über mein Lifting geschrieben habe ,möchte ich über meine Nasenop berichten.
Ich bin in Prag einen Tag vor meinem OP Termin angereist ,da ich sämtliche Untersuchungen auch in der Klinik machen lies.
Auch mein Beratungsgespräch fand am Tag meiner Anreise statt.
Den Tag vor der Op wohnte ich im Hotel ,welches mir von der Klinik besorgt wurde.Am nächsten Morgen gegen 9 Uhr holte mich ein Taxi ab und brachte mich zur Klinik.Dort wurde ich von Ruzena erwartet und zu den Untersuchungen gebracht.Übringens spricht sie perfekt deutsch ,so das sie alles genau erklären konnte wie es lang geht.Sie hat sich auch während der Zeit im Appartment um mich gekümmert.
Gegen 10Uhr war ich mit allen Untersuchungen fertig ,so das ich noch Frühstücken konnte,was mir bis 11Uhr erlaubt war.Gegenüber der Klink gab es ein Cafe ,was wollte ich mehr.
Um 14 uhr mußte ich in der Klinik sein ,um die Egebnisse auszuwerten und die restlichen Untersuchungen zu machen.In meinem Zimmer wurde ich dann Schritt für Schritt auf die Op vorbereitet.Denn Rest habe ich dann leider verschlafen,als ich aufwachte war Frau Dr Cerna und meine Nachtschwester bei mir.Übringens bin ich noch nie so liebevoll betreut wurden,sie hat ständig nach mir geschaut und mich umsorgt.
Nur der Blick in den Spiegel war schrecklich,ich habe noch nie so herrlich blaue und geschwollene Augen gesehen !Die Schwellungen waren nach 5 Tagen verschwunden ,nur die blauen Augen hielten sich tapfer 14 Tage.
Am Mittag bin ich dann ins Appartment gezogen,wo ich auch weiterhin betreut wurde.
Ich bin dann 10 Tage in Prag geblieben ,was ich wegen der Nachsorge tat.
Die Operation ist jetzt bald 6 Wochen her .Mit meiner Nase bin ich wieder mehr als zufrieden.Sie ist richtig super gewurden.
Ich möchte mich mit diesen Beitrag recht herzlich bei Frau Dr. Cerna,Ruzena, meiner lieben Nachschwester und dem restlichen Team der Klinik Laderma bedanken.
18.4.2005

OP Bericht vom 13.10.04 bei Dr. Cerna in Prag
Also, ich muß erst mal ein paar Zeilen über unsere Fahrt schreiben, die war ja sooo Aufregend. Ich bekam das erste mal Angst vor meinem Mann. Lach.
Um 5 Uhr klingelt der Wecker, aufstehen, duschen, ne Kleinigkeit zwischen die Zähne schieben und 6.30 Uhr gings los. Wir hatten von der Agentur eine gute Wegbeschreibung dabei. Sie sagte aber schon, dass wir in Prag selbst sehr lange brauchen werden. Irrer Verkehr, es sind bis zum Ziel nur 16km man benötigt aber eine Stunde dafür. Wir konnten das topen wir fuhren statt 16 km – 100km und brauchten fast 2 Stunden.. Wir hatten bis Prag keinerlei Probleme, fließender Verkehr und freuten uns als wir 2,5 Stunden eher dort waren. Zu früh gefreut, wir fanden irgendwie nicht die richtige Ausfahrt, es stand auf den Tafeln immer was anderes als auf unseren Zettel. Wir düsten dann 4x die Autobahn auf und ab. Ohne Erfolg.
Ich rief dann bei der Agentur an, die wiederum in der Klinik, und die wieder bei mir. Sie sprach akzentfrei deutsch und konnte uns bis nach Prag Richtung Zentrum lotsen. Diese Straßennamen, bevor ich die richtig lesen, im Gehirn ordnen und vergleichen konnte waren wir schon bei der nächsten und alles hört und sieht soo gleich aus. Es gibt fast ausschließlich nur Einbahnstraßen, also nichts mir kurz zurückfahren. Einmal verfahren waren wir echt – wir wissen nicht wo wir waren-. Mein Mann kochte, und war kurz vorm Ausbruch. Aber nein Fragen kam ja nicht in die Tüte. Nach weiteren 30 Minuten eben schon. Passanten, Polizei und Touristen mit einem Stadtplan und alles mit meinem miesen English, half uns nicht wirklich weiter. Die meinten alle wir müssten über den Fluß/Brücke fahren. Mein Vulkan neben mir, sagte nur , er fährt in den scheiß Fluß das endlich alles vorbei wäre. Ich bekam Angst und sagte von da ab nichts mehr.
Wir hielten an, ich stand auf der Straße und machte es so wie die bei Sex and the City, schmiß mich so halb auf die Straße und winkte von weitem mit meinem schönsten Lächeln ein Taxi. Oh, es klappte. Er fuhr mich zwar fast zam, macht nichts hauptsache ich hatte eins. Ich erklärte das wir da hin müssten und my Husband with this car to follow us.Oder so. Er verstand mich und brachte uns ans Ziel, das hätten wir in 100 Jahre nicht gefunden. Direkt in der Altstadt, kein Parkplatz, was nun? Die Sekritärin kam nach 10 Minuten mit dem Auto und wir mussten ihr nachfahren. Bis dahin hatten wir echt Probleme nicht im Weg zu stehen. Und waren für 4x um die Ecke wieder 45 Min. unterwegs. Eine Baustelle nach der anderen. Die Garage in der wir parken mussten war verstellt und wir mussten so lange um das Hotel kreisen bis die Zufahrt frei war. Die Parken da wie die Irren, wir würden zu Hause nicht mal auf den Gedanken kommen so verrückt unser Auto abzustellen. Garage deswegen, die Klauen wie die Raaben. Um 13.00 Uhr sollte ich in der Klinik sein, jetzt wars 13.30 Uhr. Panik kroch in mir hoch. Frau Name -unaussprechbar - meinte es reicht wenn ich um 17.00 Uhr in die Klinik fahre, mit dem Taxi, gab mir noch nen Brief und rauschte wieder ab, bevor ihr Auto noch weggeschoben wird. Ich hatte seit 7.00 Uhr früh nichts mehr gegessen, Hunger und Durst, war fertig mit den Nerven und es war kein Ende in Sicht. Wir ruhten uns erstmal aus. Dann gingen wir spazieren und probierten es zu Fuß zur Klinik, gaben aber auf, nahmen uns ein Taxi. In der Klinik angekommen, kam uns Fr. Dr. Cerna schon entgegen, Sie nahm mich gleich mit, ohne Mann, der mußte draußen warten. Wir unterhielten uns auf Deutsch, englisch und kamen nach einiger Zeit zu dem Entschluß neue Implis zu nehmen. Die jetzigen sind zu groß und prall, deswegen kapselt die Haut das auch so ein, was wie eine KF ausgesehen hat. Ich weiß nicht wie ich das sonst erklären soll. Ich war lediglich nur froh das es keine war. Die Befürchtung hatte ich schon und auch andere PCs. Puhh. Es wird alles gut. Wir suchten noch die richtigen Implis aus, ich hatte den ganzen Katalog von PIP kopiert und dabei. Danach brachte Sie mich auf mein Zimmer. Auf einmal ging alles sehr schnell. Mein Mann kam gar nicht mehr mit, Sie sagt noch zu ihm um ca. 21.30 Uhr mal anrufen dann sagen sie ihm wie es mir geht. Ich konnte ihm nur noch ein kleines Bussi geben. Und weg war ich. Panik stieg in mir hoch. Hilfe, mache ich wirklich das Richtige?
Im Zimmer war noch jemand. Ein Mädchen aus Ireland. Na bravo, wenn das so weitergeht brauchte ich doch keinen Englischkurs mehr zu Hause. Wir unterhielten uns mit Händen und Füßen, ging ganz gut. Sie bekam eine Fettabsaugung. Ich schrieb dann noch fast 1 Stunde lang sms mit meinem Süßen, das tat gut, und baute mich wieder auf. Es war inzwischen19.00 Uhr und ich war zu schwach um noch Angst zu haben. Hatte immer noch Hunger und Durst. Hätte ich das gewusst hätte ich bis Mittag was essen können. Sie holte mich zum Anzeichnen und fotografierte alles. Danach bekam ich ein paar Tabletten und konnte einschlafen. Um 21.00 Uhr holten Sie mich dann endgültig ab. Man war ich froh und freute mich auf die Narkose. Nachts bin ich öfter aufgewacht konnte aber schon die Arme bewegen. Eine Krankenschwester war ständig bei uns und gab uns Wasser. 7.30 Frühstück, mir gings von den Schmerzen her gut, konnte gut mit Hilfe Aufstehen und es tat kein Stück mehr soooo weh wie beim Ersten mal. Ich nahm etwas vom tollen Frühstück, Tee und Joghurt habe ich aber nicht vertragen, und kam postwendent auch wieder raus. Rülps. Mein Gott war mir schlecht. Ich schlief erstmal mit nem Waschlappen im Gesicht, später probierte ich eine trockene Semmel. Hab ich dann auch behalten. Sie stellten mir dann einen Tee mit viel Zucker, einen Krapfen, eine Banane und einen Schokoriegel hin. Sollte ich Essen, brauche Zucker.
Oh wie schön, mein Mann kommt. Der war echt verwundert das ich schon wieder fit bin, er hatte ja die Bilder von der ersten OP im Kopf. Ich konnte das nicht essen, habs versucht und mir wurde wieder sauschlecht, bekam ne Spritze für den Magen und Schmerzmittel und konnte mich noch mal ausruhen. Mein Mann wurde derweil von der Krankenschwester umsorgt. Die waren alle soooo super lieb, mir fehlen echt die Worte. Die trugen einen fast zum Klo, so fürsorglich. Um 13.00 Uhr wurde der Verband gewechselt und die Drainagen gezogen. Man ich hatte echt die Hosen voll, aber es tat kein Stück weh, nur so ein ekliges sscccchhhllllüüüüürrrrffff. Ein Spiegel, Oh Gott, ich war perplex, sie tat ihn auch gleich wieder weg, sie mussten mich beruhigen. Die sind soooo schön. Heul Nach Verbandswechsel konnte ich mich anziehen und Frau Dr. Cerna fuhr uns persönlich ins Hotel zurück. Ich bedankte mich tausendmal, hatte Ihr auch eine Kleinigkeit mitgebracht und konnte es kaum fassen, das sie für sich nichts verlangte. Sie meinte ich hätte genug gezahlt und durchgemacht, für sie ist es wichtig das die Narkose, Krankenschwestern und Implis gezahlt sind, sie braucht kein Geld. Sie ist glücklich wenn sie sieht wie sie mir helfen konnte. Das gibt ihr mehr. Ich bezahlte 500,00 Euro für Narkose, Krankenschwester und 1150,00 Euro für die Implantate. Schön das es noch solche Menschen gibt. Im Hotel verabschiedeten wir uns mit Küsschen und werden in Kontakt bleiben. Ich habe selbstauflösende Fäden, brauche eigentlich nicht zu meinem Chirurgen, gehe aber trotzdem hin. Ich hatte bis jetzt noch nie einen Cent für Nachsorge, Vorsorge (Blutbild, Stutti) zahlen müssen.Gehe zur Narbenkontrolle und außerdem will er auch wissen wies aussieht.
Ich ruhte mich noch ein wenig im Hotelzimmer aus, danach gingen wir spazieren und sogar zum Essen. Man ich hatte vielleicht Kohldampf. Wir blieben noch eine Nacht und die war für mich sehr lange. Konnte nicht schlafen, nicht mehr auf dem Rücken liegen und hatte Aua. Ich sehnte mich nach meinem Wasserbett zu Hause, da ist es mit den Kreuzschmerzen viiiiel besser. Am nächsten Morgen gabs lecker Frühstück und wir gingen sogar noch shoppen. Es war herrlich, Prag ist ja soooo schön. Mittlerweile kannte sich mein Mann gut aus. Zurück fuhren wir dann wieder Taxi, übertreiben wollte ich nichts. Gegen Mittag fuhren wir dann Heim ohne uns nur einmal zu verfahren.
Tja, das war mein Bericht, ich hoffe ihr habt euch nicht gelangweilt.
Ich kann diese Klinik und Frau Dr. Cerna und Prag (stellt sich ja nicht jeder so an wie wir)nur weiterempfehlen. Ich weiß nicht was ich ohne diesen Engel jetzt machen würde.
Ich bekam Schmerzmittel, Antibiothikum, Pflaster und Verbandsmaterial einfach so mit nach Hause, und kann sie zu jeder Tages und Nachtzeit anrufen. Einfach alles super. Ich werde ihr das nie vergessen, auch nicht meiner Agentur, die das alles erst möglich gemacht hat.
Liebe Grüße

Erstmal Hallo an alle + alles Gute fürs neue Jahr!
Auf Fr.Dr.Cerna bin ich über Brigitte.de und das Forum hier gestoßen. Seit Oktober steh ich in regem Email-Kontakt mit Ruzena, der Assistentin von Fr.Dr., die perfekt deutsch beherrscht und mir immer rasch, ausführlich und geduldig geantwortet hat. Sie ist wirklich eine Perle!!
Hier nun mein - vorsicht langer!!- Bericht:
Ich fang einfach mal bei der Landung in Prag an.
Wie geplant wurden wir (meine Freundin und ich)vormittags von einem Fahrer abgeholt und zum klinikseigenen Appartement gebracht. Das Appartement ist wirklich wunderschön: eine große Wohnküche (Mikrowelle, reichlich Lebensmittel, Stereoanlage), 2 Schlafräume (Doppelbett, Bad mit Dusche, WC + Waschbecken, TV mit deutschen Programmen + DVD-Player!!!). Zur Klinik sind es ca.10min Fußweg.
Am frühen Abend waren wir in Prag unterwegs, als eine SMS von Ruzena kam, ob es uns möglich wäre gleich schon mal in der Klinik vorbeizukommen. Kein Problem, da wir uns schon mit den Örtlichkeiten (ein Ärztehaus) vertraut gemacht hatten. Es bestand noch die Frage, welche OP genau durchgeführt werden sollte. Meine Brust hing total durch (also zuviel Haut um den knappen Inhalt, mit dem ich an sich nie ein Problem hatte) und ich dachte es wäre am einfachsten Implantate „einzuschieben“ um dies zu korrigieren. Wäre auch die Möglichkeit mit den wenigsten Narben gewesen. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich vorher kein BG bei einem weiteren PC hatte, weil ich Angst hatte, verwirrt zu werden ( frag 5 Ärzte + du bekommst 5 Meinungen) und einfach dem fachlichen Können dieser Ärztin vertraut habe. Kurz gesagt, dass Gespräch war wenig berauschend. Sprachbarriere gab’s keine, da Ruzena immer übersetzend eingreifen konnte. Ohne sie wäre es schwierig gewesen. Meine OP-Vorstellung wäre nur eine Sache auf Zeit, aufgrund meines schwachen Bindegewebes, d.h. jetzt Implis, nach 5-8 Jahren dann doch eine Straffung und dann irgendwann der Austausch der Implis..... Für die Straffung würde sie gerne einen 2.Operateur dabeihaben, dieser müsste aber schnell Bescheid kriegen, da er am nächsten Abend (war der geplante OP-Termin) schon einen privaten Termin hat und dementsprechend planen müsste. War mir alles zu schnell. Die erbetene Bedenkzeit erwies sich für mich als nicht ausreichend und ich war schon soweit, die ganze Sache abzublasen um mich erst noch in Ruhe bei anderen Ärzten zu informieren. Telefonisch klärte ich mit Ruzena schon meine Stornierung. Nachdem sie mit Dr.Cerna Rücksprache gehalten hatte, sollte ich aber trotzdem am nächsten Tag noch zu dem geplanten Gespräch kommen. Egal, wie meine Entscheidung letztendlich ausfallen würde.
Jeder kann sich sicher vorstellen, wie meine Nacht verlief. Meine Freundin (was war ich froh, sie dabei zu haben) und ich redeten uns die Köpfe heiss.
Das Gespräch am nächsten Tag machte all dies, was zuvor unschön verlaufen war, doppelt und dreifach wett! Im nachhinein denke ich einfach, meine Aufregung (plus mangelnde Information) und der sicherlich lange Arbeitstag von Dr.Cerna waren nicht die besten Voraussetzungen gewesen. Ich kann Dr.Cerna jetzt nur als sehr sympathische, geduldige, kompetente und empathische Frau beschreiben. Genau erklärte sie mir die jeweiligen Vor- und Nachteile bezogen auf meine anatomischen Verhältnisse. Abschließend meinte sie, die Straffung wäre eine Sache fürs Leben. Ich hatte das große Glück, dann noch 2 Patientinnen sehen zu können, die genau diese OP hinter sich hatten. Einmal vor 3 Wochen und einmal nach 5 Jahren. Beide Ergebnisse fand ich wunderschön! Mit dem Kollegen von Dr.Cerna hatte ich alleine auch noch ein Gespräch und auch er war der gleichen Meinung, dass eine Straffung die für mich beste Möglichkeit sei. Mit einem bildlichen Vergleich konnte er mir auch meine Angst nehmen, dass nach einer Straffung von meinem knappen B nix mehr übrig wäre. Ich sollte mir Murmeln in einem großen Säckchen vorstellen. Würde man dieses Säckchen verkleinern, so dass die Murmeln nur noch wenig Platz hätten, würde der Inhalt größer erscheinen.
Mein Gefühl war dann nur ein gutes und ich beschloss, die OP machen zu lassen! Meine Freundin konnte mein Empfinden nur bestätigen!
Dann ging alles recht flott. Prämedikation einnehmen, unterschreiben, anzeichnen, noch ein wenig warten und dann so gegen 16.30h ab in den OP. Im Eifer des Gefechts hatten wir ganz das Bezahlen vergessen, was meine Freundin dann erledigte.
Nachts wurde ich mehrmals vom Blutdruckmessen wach. Gegen 4.30h ging ich dann mit der Schwester auf Toilette. Mir ging’s einfach nur gut! Keine Übelkeit, kein Erbrechen und Schmerzen hatte ich auch nur minimal. Einzig mein Rücken tat mir vom ungewohnten auf dem Rücken liegen weh (schlafe sonst auf dem Bauch). Morgens bekam ich dann ein reichliches Frühstück mit lecker Kaffee! Allerdings hatte ich weder Hunger noch Appetit. Dann kam Frau Dr.Cerna. Siefragte, wies mir geht und sagte, dass die Op gut verlaufen wäre. Ich sollte etwas essen und das bereitliegende Schmerzmedikament einnehmen, da sie gleich den Verband wechseln würde. Leider war meine Freundin noch nicht da, um das Ergebnis fotografieren zu können. Was ich im liegen dann ohne Verband sah, trieb mir fast die Tränen in die Augen! Da waren tatsächlich 2 Wölbungen nach oben da!!! Früher sah ich so nur flach und an den Seiten etwas Masse. Wer wie ich eine hängende „Pracht“ hatte, weiß wovon ich rede.
Später bekam ich alle Verhaltensregeln, den tags zuvor angepassten Kompressions-BH, Antibiotikum, Schmerzmittel, Desinfektionslösung und Verbandmaterial und wurde ins Appartement entlassen. Sollte es Probleme geben, kann ich jederzeit vorbeikommen.
Rein interessehalber wollte meine Freundin dann wissen, wie es mit einer Vergrößerung bei ihr aussehen würde. Dr.Cerna schaute sich die Brust genau an und meinte, dass es bei ihr kein Problem wäre. Allerdings sollte meine Freundin es sich genau überlegen, da sie doch einen schönen Busen hat und die Operation immer Komplikationen nach sich ziehen kann.
Den Rest des Tages verbrachten wir liegend vor der Glotze und am nächsten (2.post-OP) Abend wurden wir pünktlich wieder von Fahrer zum Flughafen gebracht.
Schmerzen hab ich immer noch keine, nur manchmal bei unbedachten Bewegungen sticht und zieht es. Dank Wasserbett hab ich keinerlei Rückenschmerzen mehr und komm auch mittlerweile mit der Rückenlage klar.
Am 3.post-Op Tag durfte ich dann den Verband abnehmen und duschen. Ich hatte solche Angst vor dem Anblick der mich erwartete. Bin über 1 Stunde in der Wohnung rumgetigert und hab alles mögliche gemacht um den Moment der Wahrheit hinauszuzögern. Dann Herz gefasst, Freundin am Telefon auf Lautsprecher gelegt (um nicht alleine zu sein) und langsam ausgewickelt. Was ich dann sah, ließ mich fast weinen. Es war so wunderschön, was Frau Dr.Cerna da hingezaubert hat! Ich hab ein Dekollete!!!! 2 runde pralle Brüste!!! Ich wollte gar nicht mehr vom Spiegel weggehen. Einziger Wermutstropfen ist eine Gefühllosigkeit in der einen Brustwarze. Es war mir bekannt, das dieses Risiko besteht und ich hoffe es geht vorüber. Falls nicht, hab ich trotzdem einen Gewinn gemacht.
Die Freude hält immer noch an. Jetzt bin ich nur noch gespannt, wie die Narben aussehen. In 2 Tagen kann ich den Klebeverband abnehmen.

Fazit: Ich hab das richtige gemacht (und würde es jederzeit wieder machen) und strahl immer noch wie ein Honigkuchenpferd wenn ich mir meine Brüste anschaue.
Übrigens sagte mir F.Dr.Cerna noch, dass ich mich besser vorher bei einem weiteren Chirurgen informiert hätte. Mittlerweile seh ich das auch so...*schäm*
Es grüßt eine hochzufrieden-glückliche…

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