Brustvergrösserung - (Augmentation)
Die Frauenbrüste waren schon immer ein Symbol für Schönheit und Weiblichkeit. Kein Wunder, dass deren Form, Symmetrie und auch Größe den psychischen Zustand einer Frau beeinflussen kann. Manche Frauen haben perfekte Brüste, jedoch die meisten sind mit ihren unzufrieden. Dies kann mit einer Brustvergrösserung beseitigt werden.
Die Brustvergrösserung ist ein sehr effektvoller Eingriff, der durch Implantate erfolgt. Durch die Brustvergrösserung werden unterentwickelte Brüste, bzw. solche bei denen eine Abnahme der Brustdrüsen erfolgt, wieder größer und bekommen eine schönere Form.
Das optimale Alter für eine Brustvergrösserung ist sehr unterschiedlich. Allgemein würden wir empfehlen, eine Brustvergrösserung erst dann durchführen zu lassen, wenn die Patientin keine Schwangerschaft mehr plant. Denn bei Schwangerschaften und hauptsächlich durch das Stillen verändert sich oft die Form der Brüste, was einen negativen Einfluss auf das Aussehen der Brüste danach, haben könnte. Will die Patientin eine Brustvergrösserung und trotzdem noch schwanger werden, dann ist dies auch möglich. Es sollten nur mehrere Jahre dazwischen liegen. Die Implantate bedrohen auf keinen Fall den Fötus. Jedoch Stillen könnte der Patientin nach der Brustvergrösserung Probleme bereiten. Deshalb ist es wichtig, sich diesen chirurgischen Eingriff der Brustvergrösserung gut zu überlegen.
Normalerweise machen wir die Brustvergrösserung erst nach Abschluss der Milchdrüsenentwicklung bzw. nur dann wenn es das Alter der Patientin noch erlaubt. Der erste und wichtigste Schritt vor der endgültigen Entscheidung zur Brustvergrösserung ist die persönliche Beratung von unseren Chirurgen. Es ist sehr wichtig, alle Probleme zu besprechen, den Patienten zur Operation zu motivieren und ihm auf seine Fragen Antworten zu geben. Außerdem muss man die neue Form und Größe mit dem Chirurgen absprechen. Jeder Patient verlangt eine andere Behandlung, welche er von uns bekommt. Ein guter Gesundheitszustand ist natürlich die wichtigste Voraussetzung für eine Brustvergrösserung.
Die Implantate werden meistens unter den Brustmuskel gelegt. Dadurch erzielt man ein gutes Überdecken des Implantates und die Bildung einer schöneren Form.
In unserer Klinik werden Implantate POLYTECH SILIMED aus Deutschland verwendet. Das Benutzen der modernsten Implantate mindert das Risiko einer ungewollten Reaktion des Organismus auf den Fremdkörper und garantiert die gewünschte Veränderung.
Hinweise vor der Operation
- Nach der Beratung mit dem plastischen Chirurgen erfolgt eine Untersuchung, nach der, der Operationstermin festgelegt werden kann.
- Nach der Bezahlung der Anzahlung ist der Operationstermin beiderseits verbindlich, der Restbetrag ist am Operationstag zu zahlen.
- 4 Wochen vor der Operation ist es verboten Medikamente zu sich zu nehmen, die Azetylsalizysäure enthalten (Azylpirin, Anopyrin, Aspirin, Aspro, Alnagon, Mironal, Azylkoffin, Defebrin u.w.)
- 3 Wochen vor der Operation sollte keine akute Krankheit (wie z. B.: Virose, Erkältung u.s.w.) auftreten.
- 6 Stunden vor der Operation darf nicht gegessen, getrunken oder geraucht werden. Zur Operationszeit sollte der Patient gebadet, mit gewaschenem Haar und ungeschminkt erscheinen.
- Der Patient bleibt in unserer Klinik bis zur Stabilisierung seines Gesundheitszustandes und wird am darauffolgenden Morgen mit einem frischen Verband entlassen.
- Wir empfehlen dem Patienten, sich eine Begleitperson zu organisieren, wenn er die Klinik verlässt. Ebenso, wenn er 4 - 5 Tage nach dem Eingriff zur Kontrolle kommt oder uns bei eventuellen Komplikationen in der Klinik aufsucht.
- Patientin soll für die Nachoperationszeit T-Shirts, Pullover oder Jacken mit Reisverschluss oder Knöpfen vorne mitnehmen.
- In ersten 14 Tagen nach der Operationszeit soll Patientin ihr Beruf, Hausarbeiten oder schwerere Arbeiten vermeiden.
Die Operation der Brustvergrösserung und die Nachoperationszeit
Die Operation wird in Vollanästhesie durchgeführt. Im Falle einer nötigen, zusätzlichen Operation (Operation des Hautmantels am Busen) ist mit größeren Narben zu rechnen. Außerdem wird der Eingriff anspruchsvoller. Zur Einführung des Implantates gibt es drei Möglichkeiten.
Welche Methode benutzt wird, hängt oft auch von der Art des Implantates ab. Anatomische Implantate kann man nicht in der Achselhöhle einführen. Näheres wird aber noch mit dem Chirurgen selbst besprochen. Die Wunde wird mit selbstlösenden Fäden genäht.
Nach dem Eingriff wird ein elastischer Verband angelegt, damit die Implantate in der richtigen Position bleiben. Am darauffolgenden Tag gibt es eine Kontrolle bei der die Dränagen entfernt werden. Nachdem die Patientin einen Verband erhalten hat, kann sie entlassen werden. Der Patientin sollte es nach der Entlassung aus unserer Klinik möglich sein, im Falle von Komplikationen sofort zu einer Kontrolle bei uns zu erscheinen, bzw. sich telefonisch mit unseren Ärzten zu beraten.
Am 3. oder. 4. Tag muss sie zum Verbandswechsel in der Klinik erscheinen, wo sie einen speziellen elastischen Sport - BH bekommt. Den muss sie in Dauer von 6 Wochen tragen. Gleichzeitig erhält die Patientin Informationen zu verschiedenen Massagen, die die Heilung beschleunigen. In den ersten 14 Tagen nach der Operation sollte die Patientin ruhen. Danach kann die Patientin ihr Leben in gewohnter Weise führen. Weitere Kontrollen werden individuell bestimmt. Erst nach 1-2 Monaten kann sich die Form der Brust nicht mehr verändern. Danach kann die Patientin auch ganz normal physisch belastet werden.
In Halbjahresabständen empfehlen wir Kontrollen in Beratungsstellen für Brustvergrößerung. Bei Frauen über 35 Jahre sind solche Untersuchungen selbstverständlich. Weiter sollte man unsere Klinik aufsuchen, wenn sich die Form der Brüste in kurzer Zeit verändert (innerhalb von Tagen und Wochen) oder wenn es zu Entzündungen im Bereich der Brüste oder der Achselhöhle kommt. Wie lange es bis zur vollständigen Heilung dauert, ist bei jeder Person unterschiedlich.
Ein positives Ergebnis der Operation und eine beidseitige Zufriedenheit sind sowohl im Interesse des Patienten, als auch des Chirurgen. Eine Grundvoraussetzung ist deshalb das Vertrauen ineinander und die Zusammenarbeit.
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