Bauchstraffung - (Abdominoplastik)
Diese plastische Bauchoperation löst das Problem schlaffer Haut. Diese entsteht meistens nach Schwangerschaften oder nach enormer Abnahme. Wenn es nötig ist, beseitigt man die überflüssige Schicht des Unterhautfettes. Die plastische Bauchoperation erzielt sehr gutes Aussehen- und Funktionserfolge. Jedoch, hat die plastische Bauchoperation auch negative Seiten: nach dem Eingriff bleiben dem Patienten für immer große Narben. Im Laufe der Zeit kann diese verblassen. Die plastische Bauchoperation ist nicht nur eine ästhetische Operation, sondern sie löst auch die Funktionsmängel der Bauchwand. Das heißt im Klartext: plastische Bauchoperation verringert den Abstand zwischen den geradlinigen Bauchmuskeln.
Der erste und wichtigste Schritt vor der endgültigen Entscheidung zur plastischen Bauchoperation ist die persönliche Beratung von unseren Chirurgen. Es ist sehr wichtig, alle Probleme zu besprechen, den Patienten zu motivieren und ihm auf seine Fragen Antworten zu geben. Ein guter Gesundheitszustand ist natürlich die wichtigste Voraussetzung für die plastische Bauchoperation. Dieser entscheidet auch, ob plastische die Bauchoperation durchgeführt wird oder nicht. Eine Altersbegrenzung gibt es bei der plastischen Bauchoperation nicht. Die plastische Bauchoperation ist nicht empfehlenswert, wenn die Patientin noch eine Schwangerschaft plant.
Hinweise vor der Operation
- Nach der Beratung mit dem plastischen Chirurgen erfolgt eine Untersuchung, nach der der Operationstermin festgelegt werden kann.
- Nach der Bezahlung der Anzahlung ist der Operationstermin beiderseits verbindlich, der Restbetrag ist am Operationstag zu zahlen.
- 4 Wochen vor der Operation ist es verboten Medikamente zu sich zu nehmen, die die Azetylsalizysäure enthalten (Azylpirin, Anopyrin, Aspirin, Aspro, Alnagon, Mironal, Azylkoffin, Defebrin u.w.)
- 3 Wochen vor der Operation sollte keine akute Krankheit (wie z.B.: Virose, Erkältung u.w.) auftreten.
- 6 Stunden vor der Operation darf nicht gegessen, getrunken oder geraucht werden. Zur Operationszeit soll man gebadet, mit gewaschenem Haar und ungeschminkt erscheinen.
- Keine Wertgegenstände (auch nicht Ohrringe) mitnehmen.
- Der Patient bleibt in unserer Klinik bis zur Stabilisierung seines Gesundheitszustandes und wird am darauf folgenden Morgen mit einem frischen Verband entlassen.
- Wir empfehlen dem Patienten, sich eine Begleitperson zu organisieren, wenn er die Klinik verlässt. Ebenso, wenn er 4 - 5 Tage nach dem Eingriff zur Kontrolle kommt und auch beim Aufsuchen der Klinik bei eventuellen Komplikationen.
- Einen längeren Aufenthalt in unserer Klinik kann man eventuell verabreden, bei Patienten aus entfernten Ortschaften ist der Aufenthalt ab dem Nachmittag vor der Operation möglich.
Die Operation und die Nachoperationszeit
Die plastische Bauchoperation wird in Vollanästhesie durchgeführt. Es wird knapp über der Behaarung zwischen die Hüftbeine geschnitten. So ist einerseits die Narbe so stationiert, dass sie von der Unterwäsche komplett verdeckt und andererseits ist der Eingriff auch am wirkungsvollsten. Es gibt mehrere Teile bei dieser plastischen Bauchoperation: der erste ist das Straffen der Haut. Der zweite Teil ist die Versetzung des Bauchnabels an eine neue Stelle. Der nächste ist das Festmachen der Bauchwand durch das Zusammennähen der geteilten geradlinigen Bauchmuskeln. Danach wird, wenn nötig, Unterhautfett abgenommen.
Die Zeit des Klinikaufenthaltes beträgt ca. 2-3 Tage. Nach der Freilassung sollte man sich eine Woche schonen. Der erste Verbandswechsel erfolgt nach 7 Tagen. Weitere Kontrollen werden vom Arzt individuell bestimmt, abhängig vom Zustand des Patienten.
Wir würden dem Patienten ca. 14 Tage nach der plastischen Bauchoperation Schonung empfehlen. Volle physische Belastungen darf der Patient sich erst 6 Wochen nach der plastischen Bauchoperation unterziehen.
Dem Patienten sollte es möglich sein, im Falle von Komplikationen (Schmerzen, Fieber, starke Blutung) sofort zu einer Kontrolle bei uns zu erscheinen, bzw. sich telefonisch mit unseren Ärzten zu beraten.
Wenn es zum Ziehen in den operierten Bereichen kommt, so ist das eine ganz normale Erscheinung, die bei fast jedem Patienten vorkommt. Deswegen sollte sich der Patient keine Sorgen machen, denn dieses Ziehen bessert sich nach einigen Wochen. Sollte das nicht eintreffen, so müsste der Patient unsere Klinik aufsuchen.
Diese Warnungen stammen aus einem normalen Heilungs- bzw. Nachoperationsverlauf. Wie lange es bis zur vollständigen Heilung dauert, ist bei jedem unterschiedlich.
Ein positives Ergebnis der plastischen Bauchoperation und eine beidseitige Zufriedenheit sind sowohl im Interesse des Patienten als auch des Chirurgen. Eine Grundvorrausetzung ist deshalb das Vertrauen ineinander und die Zusammenarbeit.
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